Forfaitierung

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Forfaitierung – Gestaltungsspielräume optimal nutzen

Die Finanzierungsform Forfaitierung dient in der Regel zur Vorfinanzierung von Dienstleistungen und Warenlieferungen. Im Unterschied zum Factoring geht es bei der Forfaitierung meist um hohe Forderungen, deren Fälligkeiten sich über mehrere Monate und Jahre verteilen. Beispielsweise kann eine private Projektgesellschaft die Zahlungen der öffentlichen Kostenträger, die ihr für das Projekt zustehen, an einen Finanzierungspartner verkaufen. Der Finanzierungspartner erhält so eine Sicherheit und stellt im Gegenzug sofort die Liquidität zur Verfügung.

Forfaitierung kommt häufig im Rahmen von PPP-Projekten (Public-Private-Partnership) zum Einsatz. Der private Auftragnehmer verkauft dann zum Beispiel seine Forderungen aus der Bauleistung gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber an das finanzierende Kreditinstitut. Der Forderungsverkauf erfolgt üblicherweise nach Abnahme der Bauleistung. Parallel stellt der öffentliche Auftraggeber diese Forderungen frei von Einreden (Einwendungs- und Aufrechnungsverzichtserklärung), was ihn dazu verpflichtet, die Forderung bzw. die Raten an das Kreditinstitut zu leisten. Das Kreditinstitut betrachtet bei der Risikobewertung also nicht das Projekt oder den Betreiber, sondern ausschließlich die Bonität der öffentlichen Hand. Diese Form der Finanzierung ermöglicht es dem Kreditinstitut kommunalkreditähnliche Konditionen zu vergeben.

Gerne unterstützen wir Sie bei Vermittlung dieser Finanzierungsform und beantworten gerne Ihre Fragen.